| Einst liebte sie aus vollem Herzen |
| Doch mit der Liebe kamen die Schmerzen |
| Sie, die jedem Mann betört |
| Ihr Liebster ließ sie unerhört |
| Ihr Wille brach, sie ließ ihn ziehen |
| Doch mit ihm war all das dahin |
| Was sie ans Leben glauben ließ |
| Was blieb, war Bitternis |
| Ein blaues Band liegt ihr zu Füßen |
| Um scheinbar sanft sie zu umfließen |
| Ein goldenes säumt ihr Gesicht |
| Von weitem hell, verführerisch |
| Sie lässt ihr Klagelied erklingen |
| Es raubt all jenen ihren Sinn |
| Betört von diesen Klängen |
| Zieht es sie zu den Klippen hin |
| Die Königin aus Stein |
| Thront dort am Fels allein |
| Ihr Klagelied im Wind |
| Hallt durch ihr Labyrinth |
| Die Königin aus Stein |
| Thront dort am Fels allein |
| Die Welt steht still und lauscht |
| Wenn sie es will! |
| Auf ihrem Weg am Rhein entlang |
| Erlag sie schließlich jenem Bann |
| Der dem Wasser innewohnt |
| Stürzte sich dort in den Tod |
| Man sagt, sie lässt dort Perlen regnen |
| Aus ihren Haar — wem sie begegnen |
| Der sinkt ins Wasser wie ein Stein |
| Nimmt ihren Fluch dort mit hinein |
| Die Königin aus Stein |
| Thront dort am Fels allein |
| Ihr Klagelied im Wind |
| Hallt durch ihr Labyrinth |
| Die Königin aus Stein |
| Thront dort am Fels allein |
| Die Welt steht still und lauscht |
| Wenn sie es will! |