| Das Spiegelbild erdrückt dich, die Gedanken kreisen wirr umher. |
| Dein Lächeln wird verfliegen, dein Gesicht wird sich entfärben. |
| Nur das Bild im Spiegel kennt die Wahrheit. |
| Nebel verhüllen Deine Wahrnehmung. |
| Die Dunkelheit nimmt Dir die Sicht. |
| Gewitter betäuben Dein Gehör, |
| Den Klang meiner Stimme erkennst Du nicht. |
| Das Bild im Spiegel schreit Dir lautlos ins Gesicht. |
| Die Last dieser Wahrheit spürst Du nicht. |
| Dein Weg führt Dich vorbei an all der Hässlichkeit. |
| Du betrügst Dein Herz mit falscher Schönheit. |
| Doch der Weg führt Dich hinaus ins Niemandsland, |
| Und Schmerzen rauben Dir schon bald Deinen Verstand. |
| Schärfe Deine Sinne und entzieh Dich diesem Wahn. |
| Vertrau Deiner inneren Stimme, kämpf nicht weiter gegen sie an. |
| Öffne Dich diesem mächtigen Gefühl der Einsamkeit. |
| Befreie Dich selbst von der alles verklärenden Falschheit. |
| Lausche dem Gesang des fallenden Regens, |
| Der leise auf Dein Kissen rieselt. |
| Lass die Wahrheit in Dich dringen. |
| Versuche Dein Leben neu zu beginnen. |