| Es gibt Frauen, auf die ich überhaupt nicht kann |
| Fräulein Eitel, Mademoiselle Plastik |
| das ist die Sorte, guck sie dir an immer nur schön sein ist ihr Hauptinteresse |
| sie schmieren sich reichlich Farbe in die Visage |
| Und am Wochenende gehen sie dann |
| in den ´Club Adrett` |
| da lassen sie sich bestaunen und sind auch sehr kokett |
| und Mr. Schniegelmann, der gute Sprüche kann |
| der macht sie an der lädt sie erst in sein schönes Auto ein |
| und später in sein Bett |
| Sie beziehen ihre Bildung aus den Modemagazinen |
| und leidenschaftlich wandern |
| sie von einer Boutique zur anderen |
| viel mehr tun sie nicht, so vertrödeln sie ihr Dasein |
| und ich find' das ganz schön traurig |
| und ich fass mir an den Kopf |
| und ich sag' mir: das darf doch nicht wahr sein sein! |
| Es gibt Frauen, die ich sehr gerne mag |
| die trifft man leider nicht jeden Tag |
| die tragen keine Maske, sind an Mode nicht interessiert |
| die finden es viel bedeutender |
| dass es im Kopf funktioniert |
| Die sind aktiv und kreativ, die machen reichlich Action |
| die spielen Gitarre in 'ner Band und singen: |
| I can’t get no satisfaction |
| Die dreschen auf die Trommeln, dass es nur so kracht |
| und wenn ein Spießer kommt und meint |
| das wär' nichts für Mädchen |
| dann wird nur laut gelacht! |
| Das fängt doch schon an mit diesen anerzogenen Rollen |
| dass kleine Mädchen nicht im Dreck spielen |
| und sich nicht hauen |
| und kleine Jungs nicht heulen sollen |
| wir schmeißen diese Unterschiede einfach über Bord |
| bis auf den, dass die Jungs |
| ein U-Boot in der Hose haben |
| und die Ladies einen Fjord!!! |