| Es gibt Männer mit schrecklich viel Geld |
| Es gibt Männer, die jeder Frau g’fällt |
| Es gibt Männer, die schäumen vor’m Mund |
| Wenn sie träumen, dass ihr Hund |
| Beim Jagen angeschossen wurde! |
| Es gibt Männer mit Frau und mit Kind |
| Es gibt Männer, die gar keine sind |
| Es gibt Männer, die finden nie Ruh' |
| Und verschwinden auch im Nu Sobald sie angepustet werden! |
| Männer gibt’s in Überzahl |
| Männer gibt es überall |
| Männer gibt’s, wohin man schaut — |
| Mancher hat 'ne Braut |
| Die er verstaut |
| Wenn er sich traut! |
| Ja, es gibt Männer, denen gibt man Gift |
| Männer, die man wiedertrifft |
| Männer — ach, Sie wissen ja! |
| Drollige und mollige |
| Und wollige und knollige! |
| Ja, Männer, so schön wie Apoll |
| Es gibt Männer, für die zahlt man Zoll |
| Es gibt Männer, die sind Professoren — |
| Professoren und Tenöre |
| Sind die schlimmsten Amateure! |
| Es gibt Männer, mit denen man fischt |
| Es gibt Männer, die können noch nischt |
| Es gibt Männer mit taktischem Sinn — |
| Generäle und Strategen |
| Sind am schwersten umzulegen! |
| Doch für mich gibt’s einen nur |
| Und der bist du, ja, der bist du Erich! |
| Ach, du sagst, du liebst mich — |
| Aber du hörst dir nicht zu! |
| Ach, Erich — du hast’s mir angetan! |
| Erich — so ist kein andrer Mann! |
| Erich — wie komm' ich an dich ran? |
| Mag dich 'ne And’re |
| Dann pack ich und wand’re! |
| Erich — du passt zu mir genau! |
| Erich — sag mir, wer ist die Frau |
| Der ich eine herunterhau'? |
| Erich — das tu ich |
| Das schwör ich, sei ruhig! |
| Glaub mir, wenn ihr zwei versucht |
| Durch Eifersucht |
| Mich zu verleiten |
| Gibt es eine Beißerei |
| Die ist das Preiserei- |
| Gnis aller Zeiten! |
| Oh Erich — das wird doch niemals wahr! |
| Erich — du bist so wunderbar! |
| Erich — ist es dir noch nicht klar? |
| Lass dich nicht umgarnen |
| Oh Erich, lass dich warnen! |
| Es gibt Frauen, die sind so gemein |
| Es gibt Frauen mit Herzen von Stein |
| Es gibt Frauen, die küssen deine Lippen |
| Und sie wissen wie Xanthippen |
| Was sie woll’n und was sie kriegen! |
| Es gibt Frauen mit Gatten und Kind |
| Es gibt Frauen, die gar keine sind |
| Es gibt Frauen, die wähnen sich stark |
| Mit Migränen, blonden Mähnen |
| Und Fontänen heißer Tränen! |
| Frauen gibt’s in Überzahl |
| Frauen gibt es überall |
| Frauen, seit die Welt begann! |
| Manche hat 'nen Mann |
| Den stellt sie kalt, sobald sie kann! |
| Ja, es gibt Frauen, denen gibt man Gift |
| Frauen, die man überall trifft |
| Frauen — na, du weißt es ja! |
| Hitzige und witzige |
| Und spitzige und schwitzige! |
| Ja, Frauen, die haben Humor |
| Es gibt Frauen mit allem Komfort |
| Es gibt Frauen mit farbiger Haut — |
| Siamesinnen und Tschechen |
| Halten nie, was sie versprechen! |
| Es gibt Frauen, die du unterschätzt |
| Es gibt Frauen, die sind schon besetzt |
| Es gibt Frauen, die schaut niemand an! |
| Aber alle sind begehrlich — |
| Manche täglich, manche jährlich! |
| Doch für dich gibt’s eine nur |
| Und die bin ich, sonst gibt es Mord! |
| Erich, ach, du sagst, du liebst mich — |
| Doch du vergisst es sofort! |
| Oh Erich — du hast’s mir angetan |
| Erich — so ist kein andrer Mann |
| Erich — wie komm ich an dich ran? |
| Erich, du schlimmer — |
| Sag, stör' ich dich immer? |
| Erich — du hast mich eingelullt |
| Erich — du bist allein dran schuld |
| Erich — bald reißt mir die Geduld! |
| Kehr' ich vor meiner |
| Tür, Erich? Nein, deiner! |
| Du hast mich in Glut gebracht |
| In Wut gebracht |
| Und ich fing Feuer! |
| Ja, ich bin dem Ende nah |
| Und nenn' den Na- |
| Men, der mir teuer! |
| Oh Erich — du wirst mein Mörder sein! |
| Erich — hol einen Totenschein! |
| Merkst du, wie ich langsam meinen Puls nicht spür'? |
| Siehst du, wie ich Farbe im Gesicht verlier'? |
| Und mein Blut hat höchstens zwei Grad Réaumur! |
| Ja, ich weiß es sicherlich, ich sterbe hier — |
| Außer, du bleibst bei mir! |
| Bleib doch bei mir! |