| Wenn ich in Furcht nicht weiter weiß |
| Befällt mich dieser eine Geist |
| Er macht mich klein, er lässt nicht los |
| Drückt mich hinab in seinen kalten Schoß |
| Von unten schau' ich dann herauf |
| Dort wohnt die Rettung, die ich brauch' |
| Dein Wurzelwerk rankt sich um mein Herz |
| Löst es heraus aus deinem Schmerz |
| Und deine Krone baut sich mächtig vor mir auf |
| Und in Ehrfurcht schau' ich zu dir hinauf |
| Yggdrasil |
| Du spannst die ganze Welt |
| Auf den Reifetau |
| Der in die Täler fällt |
| Yggdrasil |
| Immergrün und immerdar |
| Hast du dich mir offenbart |
| Darum Geist, gib nicht auf |
| Er lässt dem Faun nun freien Lauf |
| Doch dein Geäst und dein Eschenlaub |
| Beschützen mich, weil ich an dich glaub' |
| Und deine Krone baut sich mächtig vor mir auf |
| Und in Ehrfurcht schau' ich zu dir hinauf |
| Yggdrasil |
| Du spannst die ganze Welt |
| Auf den Reifetau |
| Der in die Täler fällt |
| Yggdrasil |
| Immergrün und immerdar |
| Hast du dich mir offenbart |
| Yggdrasil |
| Du spannst die ganze Welt |
| Auf den Reifetau |
| Der in die Täler fällt |
| Yggdrasil |
| Immer grün und immerdar |
| Hast du dich mir offenbart |
| Eine Esche weiß ich, die heißt Yggdrasil |
| Und diesen hohen Baum netzt weißer Nebel |
| Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt |
| Immergrün steht er auf der Welt |
| Yggdrasil |
| Du spannst die ganze Welt |
| Auf den Reifetau |
| Der in die Täler fällt |
| Yggdrasil |
| Immergrün und immerdar |
| Hast du dich mir offenbart |
| Yggdrasil |
| Du spannst die ganze Welt |
| Auf den Reifetau |
| Der in die Täler fällt |
| Yggdrasil |
| Immergrün und immerdar |
| Hast du dich mir offenbart |