| Zusammen war’n wir stark |
| So reißfest und unbesiegbar |
| An jedem neuen Tag |
| Schien die Sonne nur für uns zwei nieder |
| Erblindet in Gewohnheit |
| Gefangen in uns selbst |
| Und ich wusste nicht mehr, wer ich war |
| Und warum du mich so quälst |
| Ich war nie das, an was du glaubtest |
| Und du konntest mich nicht formen |
| Mit Hammer, Meißel schlugst du zu |
| Um deinen Traum in Stein zu hau’n |
| Doch in mich schlugst du nur Wunden |
| Dies' Spiel konnte ich nicht gewinnen |
| Und bis heute hast du nicht kapiert |
| Dass ich nicht aus Stein bin |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth, im Labyrinth? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth der Liebe? |
| Ich verdränge meinen Glauben |
| Verbrenn' die Bücher unter Poesie |
| Ich zerreiße deine Briefe |
| Denn wahrhaftig war’n sie nie |
| Dein Herz kennt keine Liebe |
| Also kannst du sie nicht geben |
| Durch die Sklavin deiner Triebe |
| Du bist so leicht zu überzeugen |
| Du sagst, du wolltest für mich stark sein |
| Doch um mich ging es dir nie |
| Du wolltest nicht allein sein |
| Scheuchst mich rum wie 'n dummes Vieh |
| Doch mein Leben hängt an deinem |
| Denn das hast du so gewollt |
| Hast mich ausgesaugt und ausgebrannt |
| Und mit Kälte überrollt |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth, im Labyrinth? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth der Liebe? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth, im Labyrinth? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth der Liebe? |
| Und ich laufe, renne, breche |
| Durch das dunkle Tal der Liebe |
| Immer vorwärts, durch den Sturm |
| Obwohl ich immer nur verliere |
| Mein Herz ertrinkt in Lügen |
| Meine Welt zerbricht im Schmerz |
| Doch im Labyrinth der Hoffnung |
| Verlauf' ich mich nie mehr |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth, im Labyrinth? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth der Liebe? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth, im Labyrinth? |
| Kannst du mich seh’n |
| Im Labyrinth der Liebe? |