| Ich bin die Hand die nach dir greift, |
| die dir nach deinem Leben trachtet |
| alles was du liebst, |
| alles was du bist, verachtet. |
| Bin die Kugel, die dich hart |
| und ohne Warnung trifft |
| bin in deinem Kopf die Furcht |
| und in deinen Adern Gift. |
| Ich bin dein Grab, bin die Erde, |
| die dich nass und kalt bedeckt |
| bin das Tier, das an dir |
| und deinen Wunden leckt. |
| Bin die Asche und der Staub, |
| der sich tief in dich frisst |
| ich bin alles was du auch |
| in deinem Herzen bist. |
| Ich bin der Krieg |
| und dein Name ist Mensch |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |
| Ich trage viele Namen, habe tausend Gesichter |
| bin dein Vater, dein Herr, dein Henker, dein Richter |
| Ich schweisse dir die Ketten, |
| die dich ewig an mich binden |
| Nur in mir allein sollst du |
| Erlösung finden. |
| Ich regiere diese Welt |
| mit der Angst vor dem Tod |
| doch bleibe ihr fern |
| an Tagen der Not. |
| Ich gebe dir Hoffnung, |
| wo nie welche war |
| und opfere sie auf meinem Altar. |
| Ich bin die Religion |
| und dein Name ist Mensch |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |
| Ich lasse dich die Dinge glauben, |
| lasse dich die Lügen sehen, |
| die dir deine Freiheit rauben |
| niemals in Erfüllung gehen |
| Ich raube dir den Schlaf |
| nehme dir deinen Verstand |
| nehme dir den freien Willen |
| führe dich ins Niemandsland |
| Ich bin die Liebe |
| und dein Name ist Mensch |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |
| Und dir wird klar, dass Gott gelacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat, |
| als er den Mensch gemacht hat. |