| Immer wenn die Kamera aus ist |
| Seh' ich meine Mama ist traurig |
| Denn sie sieht wochenlang ihren Sohn nicht |
| Die Arbeit, die er heute macht, nennt sich Showbiz |
| Zwinker' in das Publikum, lächle in das Blitzlicht |
| Es ist das einzige, was du von mir mitkriegst |
| Du siehst nur das was ich auf der Bühne mach' |
| Doch das Ghetto hat mich über Nacht berühmt gemacht |
| Raus aus dem elften Stock — Fahrstuhl mit Spinnennetz |
| Rein in den 160-Mille-Benz |
| Meine stille Welt — echtes Leder — Edelholz |
| Immer wenn der Kanacke im Regen rollt |
| Dieses scheiß Business macht dich arrogant |
| Ich mein' so arrogant wie ein Autogramm |
| Jeden zweiten Menschen, dem du jetzt ein Lächeln schenkst |
| Denkt er ist dein bester Freund und dass er deine Schwächen kennt |
| Vertraue dieser Welt nicht mein Hype hat mich belehrt |
| Schreibe Zeilen in den Scherben, ich könnt' weinen wie ein Meer |
| Und immer wenn mich meine eig’ne Zeile trifft |
| Denke ich an Papas Worte: «Echte Männer weinen nicht!» |
| Yeah, es ist der Schatten des Ruhms |
| Denn sie machen aus deinem Lachen ein Fluch, yeah |
| Es ist der Schatten des Ruhms |
| Immer dann wenn dein Schatten dich ruft, yeah |
| Es ist der Schatten des Ruhms |
| Denn irgendwann siehst du an der Waffe das Blut, yeah |
| Der Beginn von Schatten des Ruhms |
| Ich nahm ein Blatt und hab' ein paar Takte versucht, yeah |
| Bin in der Suite, ich hab' kein Holzbett mehr |
| Schlaf im Kingsize, das Gerüst ist gold gefärbt |
| Und seitdem jede scheiß Strophe ankam |
| Ess' ich jede Mahlzeit draußen im Nobel Matams |
| Ich vermiss' zu Hause den weichen Bettbezug |
| Vermiss' Mamas Stimme, die mich zum Essen ruft |
| Seh' meine Feinde mit alten Freunden wein' |
| Vermiss' mein altes Motto: «Keine Reue für den Feind!» (yeah) |
| Ich weiß irgendwann wird das hier zu Ende sein |
| Werd' nicht mehr der Typ sein, dem du gern die Hände reichst |
| Nicht mehr der, dem man sein Nam’n an die Wände schreibt |
| Nicht mehr dieser Kurdo mit dem Rapperhype (yeah) |
| Aber kein Problem, ich komm' damit klar |
| Denn ich weiß, wie es ist wenn man gar nichts hat |
| Was ich drauß' gelernt hab', dass Gott mich in Schutz hält |
| Geld verändert dich nicht — aber dein Umfeld |
| Yeah, es ist der Schatten des Ruhms |
| Denn sie machen aus deinem Lachen ein Fluch, yeah |
| Es ist der Schatten des Ruhms |
| Immer dann wenn dein Schatten dich ruft, yeah |
| Es ist der Schatten des Ruhms |
| Denn irgendwann siehst du an der Waffe das Blut, yeah |
| Der Beginn von Schatten des Ruhms |
| Ich nahm ein Blatt und hab' ein paar Takte versucht, yeah |