| Er liegt in seinem engen Raum |
| Starrt unentwegt die Decke an |
| Er lebt in einem bösen Traum |
| Aus dem er nicht erwachen kann |
| Er steht an jeder Wand |
| Man hat ihn längst verbannt |
| Oh |
| Er hat so Angst, sich umzudreh’n |
| Und uns zu seh’n |
| Wir steh’n vor seiner Tür |
| Der Schweiß hat ihm das Haar verklebt |
| Schon wochenlang nicht 'rausgetraut |
| Hat jahrelang mit uns gelebt |
| Hat für uns wiederaufgebaut |
| Ihm gehört ein großes Stück |
| Von unser’m Heimatglück |
| Oh |
| Er hat so Angst, sich umzudreh’n |
| Und uns zu seh’n |
| Wir steh’n vor seiner Tür |
| Er hat versucht, von uns zu lernen |
| Hat sich angepasst |
| Seinen Stolz fast verloren |
| Erst war er auserkoren |
| Was haben wir ihn umworben |
| Jetzt ist er schuld |
| Dass es uns nicht noch besser geht |
| Es ist für ihn schon zu spät |
| Wir steh’n vor seiner Tür |
| Er liegt in seinem engen Raum |
| Starrt unentwegt die Decke an |
| Er lebt in einem bösen Traum |
| Aus dem er nicht erwachen kann |
| Er steht vor der Wand |
| Sein Herz ist ausgebrannt |
| Er hat so Angst, sich umzudreh’n |
| Und uns zu seh’n |
| Wir steh’n vor seiner Tür |