| … street |
| breaks out |
| Tausend Haare in der Suppe |
| und dein Löffel hat ein Loch |
| es fällt keine Sternschnuppe |
| deine Kerze hat keinen Docht. |
| Dich quält ein unendlicher Schluckauf |
| dein Spielfeld ist ständig verschneit |
| und deine Schaltung klemmt im Leerlauf |
| selbst deine Kriechspur ist vereist. |
| Im Bus der Zeit hast du nur einen Stehplatz |
| ein Stehplatz im, ein Stehplatz im Schleudertraum. |
| Du tust jedem jeden Gefallen, |
| bist bescheiden und bemüht |
| du wirst benutzt von allen |
| alles kein Danke nur ein Tritt. |
| Das Jammertal hat auch geschlossen |
| die Klagemauer, die Klagemauer ist belegt. |
| Refrain: |
| Und gleicht ein Tag noch so sehr dem andern |
| und ist das Leben unerträglich seicht |
| und bist du innerlich längst ausgewandert, |
| lache, wenn’s nicht zum weinen reicht. |
| Dein Schiff schon ohne Ratten, |
| der Kapitän bereits über Bord |
| du bist von aller Welt verlassen, |
| leck geschlagen auf hoher See. |
| Es steckt kein Geist mehr in der Flasche |
| für's Paradies fehlt die Fantasie. |
| Die falschen Wünsche in Erfüllung |
| keine Liebe, keine Poesie. |
| Keine Gefahr, keine Abenteuer, |
| Gleichförmigkeit, Gleichförmigkeit, Melancholie. |
| Refrain |
| Refrain: |
| Und nenn' sie dich auch eine Mimose |
| und schlürfst du ständig neben der Zeit |
| — es gibt für jedes Herz eine eigene Rose — |
| lache, wenn’s nicht zum Weinen reicht. |
| Refrain |
| Refrain: |
| Und greife endlich nach den Sternen, |
| kein Planet ist für dich zu weit |
| Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen |
| zum Weinen bleibt noch so viel Zeit. |
| Sehnsucht kann man zum Glück nicht verlernen, oder |
| zum Weinen bleibt noch so viel Zeit. |