| 'kay, für die meisten jungen Leute bin ich sowas wie das Ehebett |
| Für Krebssymptomegoogelnde bin ich der Leberfleck |
| Für Politiker bin ich der Belesene |
| Für die alten Traditionen bin ich der Bewegende |
| Und ihr fragt ich sicher grade alle, was er meint |
| Für den engen Kreis bin ich der, der alle eint |
| Für das dicke Kleinkind da bin ich der Wandertag |
| Für den Ehemann im Puff bin ich die Kamera |
| Für die Partygänger bin ich sowas wie der Morgen |
| Für die Nazipenner bin ich ausländisch geboren |
| Bin der Sohn, der statt im Pausenhof zu spielen |
| Lieber sich mit neuen Freunden trifft, um auf dem Klo zu zieh’n |
| Für die Botoxfresse da bin ich der Alterungsprozess |
| Für die Einbrecher jedoch bin die Walther unterm Bett |
| Bin der Neue deiner Ex und ich fick' sie besser |
| Für die wacken Rapper ohne Skills da bin ich HeXer |
| So mächtig kann niemand sein |
| Denkst du nich' an mich, dann fall ich dir schon wieder ein |
| Und das viele Elend lasse ich am Fließband frei |
| Doch mein Bruder namens Vorsicht fängt es wieder ein |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst, Angst |
| Und ja, ich habe endlose viele Gesichter, in den positiven Fällen da erschießte |
| ich Hitler |
| Eigentlich diente ich immer den Menschen, die mich verstanden |
| Wurde verbreitet von ihnen, überall miese Gedanken |
| Sie profitieren von allem, ich erzeuge Hass |
| Ich frag' mich, was ich unberechtigt in den Köpfen dieser Leute mach' |
| Ich hab' es deutlich satt, der Ausländer zu sein |
| Ind da für irgendeinen Clan der starke Faustkämpfer zu sein |
| Irgendwann werde ich panisch, lange schaff' ich das nich' |
| Will mich zurückziehen, doch die Medien lassen mich nich', nutzen mich aus |
| Es gibt wieder Schlagzeilengewitter und dann werden wieder sogenannte |
| Wahrheiten getwittert |
| Und ich werde vervielfacht, flächendeckend verbreitet |
| Jede Kleinigkeit wird nun von meiner Fresse begleitet |
| Ich bin so menschlich, aber sorge für Unmenschlichkeit |
| Die Angst vor Fremden, aber bin doch was euch Menschen eint |
| Es sieht schon düster aus, das alles ist gar nichts |
| Denn ich brauch nur noch 'nen Schubser und verfalle in Panik |
| So mächtig kann niemand sein |
| Denkst du nich' an mich, dann fall ich dir schon wieder ein |
| Und das viele Elend lasse ich am Fließband frei |
| Doch mein Bruder namens Vorsicht fängt es wieder ein |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst, Angst |
| So mächtig kann niemand sein |
| The higher the |
| Das viele Elend lasse ich am Fließband frei |
| The higher the |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst |
| Denn ich bin die Angst, denn ich bin die Angst, Angst |